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Gesundheit wird teurer

(dtd). Neues Jahr, neue Bestimmungen: Im Januar 2011 treten Gesetze und Regelungen in Kraft, die große Teile der Bevölkerung betreffen. Die weitreichendste Änderung wäre die Hartz-IV-Reform gewesen – das entsprechende Gesetz scheiterte aber kurz vor Weihnachten im Bundesrat und muss nun in den Vermittlungsausschuss. Somit wird es zumindest zum 1. Januar 2011 nicht in Kraft treten können, sondern frühestens zum 1. Februar.

Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung steigt zum 1. Januar auf 15,5 Prozent des Bruttoeinkommens. Da der Arbeitgeberanteil dauerhaft bei 7,3 Prozent „eingefroren“ ist, zahlen die Arbeitnehmer somit ab dem neuen Jahr insgesamt 8,2 Prozent ihres Bruttoeinkommens für die Gesundheit. Falls eine gesetzliche Krankenkasse Zusatzbeiträge erheben muss, wird dieser als einkommensunabhängiger Betrag direkt vom Mitglied an die Kasse gezahlt. Über die Höhe eines solchen Zusatzbeitrags entscheidet jede Kasse selbst. Die meisten Kassen benötigen 2011 vermutlich keinen Zusatzbeitrag. Die Höchstbelastung eines Kassenmitglieds liegt bei zwei Prozent seines beitragspflichtigen Einkommens. Verlangt die Kasse einen höheren Zusatzbeitrag, gibt es einen Zuschuss aus Steuergeldern.

Die Mindestbindungsfrist für so genannte Wahltarife in einer gesetzlichen Krankenkasse verkürzt sich für die Versicherten von drei Jahren auf ein Jahr. Das bedeutet: Erhebt eine Kasse beispielsweise einen Zusatzbeitrag, so können auch Mitglieder, die in einem Wahltarif sind, ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen.

Die Grenzen für die Versicherungspflicht werden 2011 gesenkt. Arbeitnehmer dürfen sich ab dem darauf folgenden Jahr privat versichern und der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung den Rücken kehren, wenn ihr Einkommen über 49.500 brutto liegt, für 2010 lag diese Grenze noch bei 49.950 Euro. Wichtig: Bisher musste das Einkommen drei Jahre am Stück über der jeweiligen Versicherungspflichtgrenze liegen, um zu einem privaten Anbieter wechseln zu können. Künftig verringert sich diese so genannte Wartefrist auf ein Jahr.

Allerdings wird die Gesundheit ab 2011 nicht nur für gesetzlich Krankenversicherte teurer, auch Privatversicherer werden ihre Beiträge teilweise deutlich erhöhen. Ein Wechsel in die private Krankenversicherung will also gut überlegt sein. Gesetzlich Versicherte können sich mit privaten Zusatzpolicen ein höheres Niveau in der Versorgung sichern. Unternehmen wie beispielsweise die Ergo Direkt Versicherungen bieten leistungsstarke Krankenhauszusatz-, Zahnzusatz- oder Augenversicherungen an.

Heilig’s Blechle…
Auf diese Veränderungen müssen sich Autofahrer einstellen

(dtd). Auch Autofahrer müssen sich im neuen Jahr auf zahlreiche Änderungen einstellen. Bereits in Kraft getreten ist die Winterreifenpflicht. Alle Kraftfahrzeuge müssen bei Glatteis, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte mit Reifen ausgestattet sein, deren Laufflächenprofil, Laufflächenmischung oder Aufbau für winterliche Straßen ausgelegt sind.

Im Sommer 2011 soll das neue Wechselkennzeichen eingeführt werden. Dann können bis zu drei Autos auf ein Kennzeichen zugelassen sein. Es darf aber immer nur ein Wagen bewegt werden. Das Wechselkennzeichen soll Besitzern mehrerer Autos Kostenvorteile bringen. Die Kfz-Haftpflicht fällt nur einmal an und wird auf Basis des Fahrzeugs mit der höchsten Typklasse berechnet. Noch unklar ist, ob bei der Kfz-Steuer genauso verfahren wird. Teil- und Vollkasko müssen dagegen weiterhin für jedes Auto einzeln abgeschlossen werden.

Weil mehrere Modellversuche gute Ergebnisse brachten, dürfen Jugendliche ab 2011 bundesweit schon mit 17 Jahren ihren Führerschein machen. Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres muss aber bei allen Fahrten ein Erwachsener auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, der mindestens 30 Jahre alt ist und fünf Jahre Fahrpraxis besitzt. Außerdem darf der Mitfahrer oder die Mitfahrerin nicht mehr als drei Punkte auf seinem Strafkonto im Flensburger Zentralregister haben.

Ungemach droht deutschen Autofahrern, die im EU-Ausland gegen Verkehrsregeln verstoßen. Die von den dortigen Behörden verhängten Bußgelder können nun auch im Heimatland einkassiert werden, bislang mussten Autofahrer diese Konsequenzen nur bei Verkehrsverstößen in einigen Ländern wie etwa Österreich befürchten.

Nicht direkt betroffen sind Autofahrer von der Neuregelung der Sicherheitsausstattung. Ab Februar 2011 dürfen die Autohersteller EU-weit nur noch Neufahrzeuge auf den Markt bringen, die serienmäßig mit Tageslicht ausgestattet sind. Die automatisch beim Motorstart aktivierte Beleuchtung soll die Sichtbarkeit und damit auch die Sicherheit im Straßenverkehr weiter verbessern. Wer dieses Tagfahrlicht noch nicht hat, sollte die Abblendscheinwerfer einschalten rät auch die Detektei Ulm. Eine Nachrüstpflicht für das Tagfahrlicht für ältere Modelle ist nicht vorgesehen. Ab November 2011 müssen dann außerdem alle in der EU produzierten Neuwagen serienmäßig den Schleuderschutz ESP haben.

Und schließlich können Autofahrer ab Januar 2011 an Zapfsäulen den Ökosprit E 10 tanken. Das Benzin enthält bis zu zehn Prozent Ethanol aus Pflanzen wie Raps und Zuckerrüben oder aus importiertem Palmöl. Es soll den CO2-Ausstoss senken und bis 2020 bundesweit Standard sein. Der Ökosprit ist vermutlich teurer als gewöhnliches Benzin. Wie viele Tankstellen ihn anbieten werden, ist bislang unklar. Ob das jeweilige Auto den Ökosprit verträgt, erfährt man unter www.dat.de/e10

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